Odenwald- und Spielzeugmuseum
in der Kellerei
Das Odenwaldmuseum
Sammlungsgebiete:
Odenwälder Möbel, Handwerks- und bäerliche Hausgeräte, Ofenuntersetzsteine, Zinngeschirr, Töpferware, Jagdgewehre und -geräte, alte Waffen, Arbeiten heimischer Künstler, Ausarbeitungen zur Geschichte der Region, von Kindern benutzte Spielsachen, Puppenküchen, Zimmereinrichtungen, Kaufläden, Spielzeug aus Papier, Puppen, u. a. m. Wir führen Sie auf vier Etagen in der alten Zehntscheune der Michelstädter Burg durch die Jahrhunderte im Odenwald. Erleben Sie die Geologie des Mümlingtales. Die daraus entstandene Bergwerksindustrie geht zurück bis ins frühe Mittelalter.
Sie finden verschiedene Zeugen der ersten Besiedlung des Odenwaldes durch die Kelten. Die Christianisierung erfolgte in der Region durch Iro-schottische Mönche; Zeugen sind noch heute die erhalten gebliebenen Quellkirchen.
Weiter führen wir Sie zu den Überbleibseln aus der Zeit der römischen Besatzung. Neben vielen Fundstücken regionaler Ausgrabungen, einem Modell des Limes, Originale und Nachbildungen von römischen Steinbildwerken finden Sie hier die Rekonstruktion des römischen Gutshofes der Villa Haselburg.
Den aktuellen Flyer des Odenwaldmuseums können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Die "Mark Michelstadt"
Weiter führen wir Sie durch die Geschichte und kommen zu Einhard, dem Vertrauten und späteren Biographen "Karls des Großen" und den Bau der gleichnamigen Basilika im angrenzenden Stadtteil Steinbach.
Es folgen Ausstellungsstücke zur Grafschaft Erbach u. a. das Münzwesen, die Gerichtsbarkeit und das Grafenhaus, die einstigen Schenken des frühen Mittelalters.
Neben anschaulichen Dokumentationen über das Michelstädter Rathaus finden wir noch eine umfangreiche Präsentation von Handwerk und Zünften in Michelstadt. Aber auch die frühe Landwirtschaft mit Gerätschaften ist vertreten.
Besonders anschaulich finden Sie unsere originalgetreu eingerichteten Wohnräume aus der Zeit des Biedermeiers und Barocks. Aber auch die "Odenwälder Stubb" und eine Bauernküche werden nicht vergessen und stellen das bäuerliche Leben dar.
Die "Moderne"
Reichhaltiges Bild- und Schriftmaterial erleichtern dem Besucher den Gang durch die Ausstellung. Durch den Ausbau der großzügigen Dachfläche wird eine Erweiterung des Museums erfolgen.
Gezeigt werden Plastiken der Künstler Jan Holschuh, Hermann Tomada, Albrecht Glenz sowie Bilder von H. O. Müller-Erbach, Prof. Albert Hartmann und Christian Kehrer.
In einem neuen Raum ist eine Dauerausstellung des Holzschneiders und Grafikers und Buchillustrators Fritz Kredel zu sehen.
In vielseitigen Sammlungen werden im Wechsel bedeutende Sonderausstellungen einbezogen.
Der Michelstädter Ehrenbürger Heinz Hindorf hat sein Lebenswerk der Stadt Michelstadt vermacht. Die Werke werden in wechselnden Ausstellungen im Museum gezeigt.
 - Feiern Sie im Museum


Das Spielzeugmuseum
Erleben Sie eine Reise in die Spielzeugwelt unserer Eltern, Großeltern oder auch noch der eigenen Kindheit. Eine Welt als Abbild der Großen, die auch die Kultur und sozialgeschichtlichen Aspekte der Zeit um die Jahrhundertwende aufzeigt.
Sie finden von Kindern benutzte Spielsachen mit deren Spuren, weniger Kostbarkeiten und Sammlerraritäten. Eine Vielzahl von Puppenhäusern, Puppenküchen, Kauf- und Spielzeugläden vermitteln Ihnen einen Eindruck der Wohn- und Lebensweise der Zeit von 1890 - 1940.
Einen Eindruck der damaligen Mode vermitteln Ihnen eine Vielzahl aus unterschiedlichen Materialien hergestellten Puppen. Des weiteren finden Sie ein Papiertheater, Blech- und Holzspielzeug sowie Plüschtiere der Firma Steiff. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Über die Dauer des Odenwälder Weihnachtsmarktes: Montag bis Sonntag 10:00 - 20:00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten.
Eintrittspreise für das Museum:
Erwachsene | 3,00 €
| Kinder/ Schüler | 1,50 €
| Familienkarte | 7,50 €
| Gruppen ab 20 Pers. | 1,50 €
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Anschrift:
Speicherbau der Kellerei, 64720 Michelstadt, Träger: Stadt Michelstadt, Tel.: 06061 706139 oder 74133
„Märchen im Museum“
Es war einmal – es ist – und es wird sein
Märchen sind zeitlos. Ihre Wurzeln reichen zurück
in uralte Zeiten. Aber die Konflikte,
die menschlichen Schwächen und Stärken,
von denen sie berichten, sind so aktuell,
wie eh und je.
Märchen erzählen von Liebe und Tod,
von Rache und Versöhnung,
von Habgier und Neid, von Großmut und Kraft.
Märchen können helfen, sich selbst
besser zu erkennen, Lebenssituationen
klarer zu sehen, Auswege zu finden.
Aber sie geben uns keine Patentrezepte.
Sie regen zum Nachdenken und Handeln an;
den Weg aus dem dunklen Wald
müssen wir selber finden.
Im Juni und September im Torbau der Kellerei / Dezember im Barockzimmer (1. Stock) / jeweils 19.00 Uhr, Eintritt: 5,00 €
Donnerstag, 17. Juni „Wo kommst du her, und wo willst du hin?“
(Torbau) Märchen von Weggehen und Ankommen, vom Finden und Verlieren und vom glücklichen Ende
Donnerstag, 16. September Turandot
(Torbau ) Prinzessin, Mörderin, Liebende
Eine Perle der alt-persischen Märchenliteratur
Mittwoch, 29. Dezember Von Perchten, Hullen und Zaunreiterinnen
(Barockzimmer) Märchen, Sagen und Brauchtum aus der geheimnisvollen Zeit der rauen Nächte
Infos: Odenwald- und Spielzeugmuseum, Tel: 06061-706139
www.ilse-krueger-erzaehlt.de |