Michelstadt, 22. April 2026. Die Stadtverordneten der Stadt Michelstadt kamen am gestrigen Dienstagabend, 21. April 2026, zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei wurde Dr. Erika Ober von der SPD zur Stadtverordnetenvorsteherin gewählt, sodass erstmals eine Frau den Vorsitz des Michelstädter Stadtparlaments übernimmt. Zudem wurden die ehrenamtlichen Stadträte des Magistrats gewählt. Dem Michelstädter Magistrat gehören nun neben Bürgermeister Dr. Tobias Robischon Roger Tietz (SPD; Erster Stadtrat), Hans-Joachim Prassel (SPD), Jutta Emig (SPD), Joachim Lang (CDU), Anni Resch (CDU), Hans Laudenberger (ÜWG), Günter Lewold (ÜWG), Tim Koch (Grüne) und Max Promny (FDP) an.
Dem neuen Stadtparlament gehören folgende Mitglieder an:
- SPD: Dr. Sita Ober, Dr. Michael Hüttenberger, Sabrina Weber, Konrad Kißling, Dr. Erika Ober, Prof. Dr. Andreas Untergasser, Theresa Nußbauer-Tietz, Klaus Dieter Weyrauch, Stefan Beller, Janina Fey, Lena Gerbig
- CDU: Sandra Allmann, Georg Walther, Christian Resch, Sandra Funken, Nikolaus Graf zu Erbach-Fürstenau, Susan Breitenbach, Andreas Funken, Danny Brohm, Gerd Beller
- ÜWG: Bernd Keller, Peter Hartung, Jens Huthmann, Eva Schmitt, Marko Lang, Manuel Dingeldein, Lenuta-Liliana Pascaru, Alexander Hahn, Sebastian Beller
- Grüne: Stephan Kelbert, Dr. Jonas Schönefeld, Julia Giebenhain, Nicole Jung, Annette Herrmann-Winter
- FDP: Louis Graf zu Erbach-Fürstenau, Lutz Hasenzahl, Jenny Weißgerber
Bürgermeister Dr. Tobias Robischon begrüßte sowohl die neu gewählten als auch die bereits im vorherigen Parlament aktiven Stadtverordneten, gratulierte ihnen zur Wahl und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich Menschen zur Wahl stellen, um mitzugestalten, Verbesserungen anzustoßen und sich für unterschiedliche Anliegen einzusetzen.
Zugleich wies er auf die angespannte finanzielle Lage der Stadt hin: Die Rücklagen werden voraussichtlich im Laufe dieser Wahlperiode aufgebraucht sein. „Mit dem Amt haben Sie auch die Verantwortung übernommen, schwierige Entscheidungen zu treffen“, mahnte der Bürgermeister. „Bislang zehren wir vom Sparbuch und gleichen den um mehrere Millionen Euro defizitären Haushalt mit dem Griff auf die hohe Kante aus. Damit ist absehbar demnächst Schluss. Unsere Hauptaufgabe in dieser Wahlperiode wird sein, diesen Zeitpunkt ganz weit in die Zukunft zu schieben – ohne dabei irgendwelches Porzellan zu zerschlagen. Das wird sicherlich keine einfache Aufgabe werden. Wir werden uns dieser Aufgabe gemeinsam stellen und alles daransetzen, sie erfolgreich zu bewältigen.“