Der Schinderhannes und seine Spießgesellen

Referentin: Antje Vollmer

Am 21. November 1803 fand in Mainz die Hinrichtung von 20 Räubern statt – es handelte sich um Johannes Bückler, genannt der Schinderhannes, und 19 seiner „Spießgesellen“. Die Guillotine konnte jedoch nur ihr Leben beenden, die Legende aber lebte weiter. Es gibt kaum einen  Räuberhauptmann, der durch die Geschichten, die um ihn gesponnen wurden, derart überhöht wurde, wie der Schinderhannes. Doch wer war er wirklich? Ist er wirklich ein deutscher Robin Hood gewesen, der es den Reichen nahm und den Armen gab? Oder war er am Ende doch auch nur ein Räuber wie viele andere in seiner Zeit? Der Vortrag von Antje Vollmer wird das Leben des Johannes Bückler und seiner Räuberkarriere beleuchten. Woher kam er, warum wurde er zum Räuber, wieso gab es keinen Ausweg aus diesem Schicksal? Wie kam es zur Legendenbildung und sah die Bevölkerung wirklich in ihm den „guten Räuber“? – tatsächlich hatten sie ihn alle durchschaut. Johannes Bückler hat auf seinen vielen Raubzügen auch den Odenwald mehrfach heimgesucht. Die ihm zugewiesenen Straftaten kann man aufgrund der Verhörprotokolle genau benennen. Es hat einen Grund, warum sein Name für Höhlen und Gaststätten verwendet wird und er sehr populär ist. Am Ende steht die Hinrichtung, doch damit ist die Geschichte über ihn nicht zu Ende erzählt. Freuen Sie sich auf ein mehr als überraschendes Ende einer wahren Legende.

Ort: Stadtmuseum, Michelstadt

Anmeldung oder telefonisch: 06061-74620

 

Details

Datum Uhrzeit Preis
23. Oktober 19:30 - 22:00 Uhr 3 €

Der Schinderhannes und seine Spießgesellen

23.Oktober.2020

Referentin: Antje Vollmer

Am 21. November 1803 fand in Mainz die Hinrichtung von 20 Räubern statt – es handelte sich um Johannes Bückler, genannt der Schinderhannes, und 19 seiner „Spießgesellen“. Die Guillotine konnte jedoch nur ihr Leben beenden, die Legende aber lebte weiter. Es gibt kaum einen  Räuberhauptmann, der durch die Geschichten, die um ihn gesponnen wurden, derart überhöht wurde, wie der Schinderhannes. Doch wer war er wirklich? Ist er wirklich ein deutscher Robin Hood gewesen, der es den Reichen nahm und den Armen gab? Oder war er am Ende doch auch nur ein Räuber wie viele andere in seiner Zeit? Der Vortrag von Antje Vollmer wird das Leben des Johannes Bückler und seiner Räuberkarriere beleuchten. Woher kam er, warum wurde er zum Räuber, wieso gab es keinen Ausweg aus diesem Schicksal? Wie kam es zur Legendenbildung und sah die Bevölkerung wirklich in ihm den „guten Räuber“? – tatsächlich hatten sie ihn alle durchschaut. Johannes Bückler hat auf seinen vielen Raubzügen auch den Odenwald mehrfach heimgesucht. Die ihm zugewiesenen Straftaten kann man aufgrund der Verhörprotokolle genau benennen. Es hat einen Grund, warum sein Name für Höhlen und Gaststätten verwendet wird und er sehr populär ist. Am Ende steht die Hinrichtung, doch damit ist die Geschichte über ihn nicht zu Ende erzählt. Freuen Sie sich auf ein mehr als überraschendes Ende einer wahren Legende.

Ort: Stadtmuseum, Michelstadt

Anmeldung oder telefonisch: 06061-74620

 

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