Limesturm

Der rekonstruierte Holzwachturm stammt aus der Zeit zwischen 100 und 200 n. Chr. als der Odenwald einen Teil des römischen Weltreiches darstellte. Der Turm kann von Schulklassen und anderen besichtigt werden und ist Teil zahlreicher römischer Anlagen aus dieser Zeit in der Umgebung.
Am Rande des Michelstädter Stadtteils Vielbrunn erwartet Besucher mit dem rekonstruierten Limes-Wachturm ein beeindruckendes Zeugnis römischer Geschichte mitten im Odenwald. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes – der ehemaligen Grenzbefestigung des Römischen Reiches – und vermittelt auf anschauliche Weise, wie die Römer vor fast 2.000 Jahren ihre Außengrenzen überwachten.
Der nach historischen Vorbildern rekonstruierte Wachturm steht an einem besonders geschichtsträchtigen Abschnitt des Limes. Von hier aus beobachteten römische Soldaten einst die umliegenden Wälder und kontrollierten die Grenze zwischen dem römischen Reich und den germanischen Gebieten. Besucher erhalten heute einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Grenzsoldaten und von der ausgeklügelten Verteidigungsanlage der Römer.
Rund um den Wachturm führen gut ausgeschilderte Wander- und Radwege durch die reizvolle Landschaft des Odenwaldes. Informationstafeln entlang der Strecke erklären die Geschichte des Limes und machen den Besuch auch für Familien und Schulklassen besonders interessant. Die Kombination aus Natur, Ruhe und Geschichte macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Wanderfreunde.
Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Bei schlechter Witterung bleibt der Turm geschlossen.
Ansprechpartner
Heimat- und Touristikverein Vielbrunn e.V.
Norbert Allmann
Telefon: +49 6066 8313
