Veranstaltungskalender

  • Lennart Schilgen – Abwesenheitsnotizen

    Lennart Schilgen meldet sich mit seinem dritten Programm „Abwesenheitsnotizen“ zurück. Nachdem er sich davongemacht hat: auf Radtour, ins Kloster, ins kommunistische Sommercamp – oder in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist. Und Lennart Schilgen bringt Geschichten mit. Viele. Im Patat entfaltet sich daraus ein Abend, der so leichtfüßig daherkommt, wie er klug gebaut ist: Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf. Über das Scheitern an großen Fragen (Kapitalismus abschaffen) und kleinen Herausforderungen (Mädchen am Lagerfeuer beeindrucken). Und über all das, was man lieber unter den Teppich kehrt – bis Schilgen es hervorzieht: die alte PUR-Kassetten, die Grundschulzeugnisse und diese eine Sache mit der Nachtbushaltestelle, die man nie ganz vergisst. Getragen von seinem versierten Klavier- und Gitarrenspiel und einem bemerkenswert wachen Blick auf die Welt balanciert Schilgen dabei mühelos zwischen Witz und Wehmut. Seine Texte sind verspielt, seine Pointen auch hinterhältig und seine Gedanken nehmen gerne überraschende Abzweigungen – genau dorthin, wo es spannend wird. Und wenn Worte plötzlich zu viel werden, dann werden sie eben zu Gedichten: kleine sprachliche Wundertüten, albern und kunstvoll zugleich. Im Patat wird daraus ein Abend zum Lachen, Staunen und Wiedererkennen – nah dran, leicht daneben und genau richtig. „Das ist besser, witziger, geistreicher als vieles, was uns im TV- Abendprogramm geboten wird. Lennart Schilgens mit Charme vorgetragene Lieder und Gedichte vermitteln pure Lebensfreude.“ Rheinpfalz „Mit raffinierten Texten und intelligenter Musik brachte er das Publikum die ganze Zeit zum Lachen. […] Wer Bodo Wartke mag, wird Lennart Schilgen lieben.“ NDR Erleben Sie Lennart Schilgen am Samstag, 14.11.26 um 20.00 Uhr im Patat in Michelstadt. Karteninfo: www.patat.de

    Lennart Schilgen
  • Lyrische Matinee im EventCafé der Volksbank Odenwald Daniel Mylow liest aus seinem Erzählband „Das Weiß zerrissenen Papiers“

    Am Sonntag, 15. November, 11 Uhr, im EventCafé der Volksbank Odenwald in Michelstadt liest der am Bodensee lebende Autorin Daniel Mylow aus seinem jüngsten Erzählband „Das Weiß zerrissenen Papiers“ und kommt mit seinem Autorenkollegen und Moderator Dr. Michael Hüttenberger ins Gespräch. Für die musikalische Umrahmung sorgt Soft-Crash_plus in der Formation Tim Koch (Bass), Wilfried Schulz (Piano) und Dieter Weiß (Saxofon). Die Veranstaltung findet in Kooperation von OPG.23, der Buchhandlung Schindelhauer, dem Kulturamt der Stadt Michelstadt sowie der Volksbank Odenwald statt. Daniel Mylows Buch führt in das Leben von Dichtern, die einst für ihre Kunst brannten, heute kaum noch gelesen werden, zu ihrer Zeit aber zum Teil bekannter waren als ihre heute berühmten Zeitgenossen. Mit poetischer Sprachkraft, historischer Genauigkeit und erzählerischer Intensität lässt Mylow Persönlichkeiten wie Christian Dietrich Grabbe, Wilhelm Waiblinger oder Jacob Picard neu lebendig werden. Jede Erzählung ist eine Einladung, Literaturgeschichte als bewegendes Menschenschicksal zu erleben – eine literarische Entdeckung voller Atmosphäre, Schönheit und leiser Wucht. „Daniel Mylow ist ein großer Erzähler, nicht nur, weil er große Stoffe bewegt; er ist es, weil er atmosphärisch dicht zu erzählen vermag und zu dem, was er erzählt, den passenden Ton findet, den richtigen Rhythmus, die Form.“ (Kurt Drawert) Daniel Mylow, *1964 in Stuttgart, studierte Philosophie, Psychologie und Neuere Deutsche Literatur und Medienwissenschaften in Bonn und Marburg, absolvierte das Studium der Waldorfpädagogik in Kassel und eine Ausbildung zum Poesiepädagogen in Karlsruhe und Berlin. Nach selbständiger Tätigkeit als Verlagslektor war er seit 2003 Oberstufenlehrer in Hof, Wernstein und Mainz, ab 2009 in Marburg. Seit 2018 ist er in Überlingen/Bodensee Lehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik und Theater. Dort ist er auch Dozent für Literatur und Kreatives Schreiben für die VHS Bodensee. Mylow lebt gemeinsam mit seiner Frau nahe der Schweizer Grenze auf der Halbinsel Höri. Er hat zahlreiche Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften vorzuweisen und diverse Auszeichnungen erhalten, u.a. 2023 den Bad Godesberger Literaturpreis, 2022 den Lore Perls Literaturpreis und Bonner Literaturpreis, 2017 den Kempener Literaturpreis und den Stockstädter Literaturpreis der Sparkassenstiftung Groß-Gerau. Seine wichtigsten Buchpublikationen: Rotes Moor (2017), Greisenkind (2020), Wenn du mir folgst, werd ich dich töten (2022). Der Eintritt zu dieser Matinee ist frei. Die Anzahl von Plätzen ist begrenzt, deshalb bitten wir um den Erwerb einer Platzkarte bei der Buchhandlung Schindelhauer.

    Lyrische Matinee
  • Stadtführung mit Weinabschluss

    Zum Abschluss des Altstadtrundgangs gibt es noch ein besonderes Highlight: Ein Glas Wein in der Vinothek vinum autmundis mit Blick auf das historische Rathaus. Dauer: ca. 1,5 Stunden Kosten: 11 Euro pro Person Anmeldung erforderlich unter: touristik@michelstadt.de oder 06061-74610

    Wein-Abschluss in der Vinothek
  • Vortrag "Geheimnisvolle Orte im Odenwald - Teil III"

    Da der Termin am 13.11. bereits ausgebucht ist, wird der Vortrag am 15.11. wiederholt! Der dritte Vortrag zu den „Geheimnisvollen Orten im Odenwald“ führt auf die Höhe zwischen dem Michelstädter Ortsteil Würzberg und Hesselbach und der dortigen Umgebung. Die Orte in diesem Vortrag stehen alle in einem geographischen Zusammenhang, denn sie befinden sich alle im Grenzgebiet zwischen dem heutigen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Diese Grenzsituation ist auch ein Grund dafür, dass es diese Orte überhaupt gibt. Dieser Vortrag bietet einen Rundumschlag über 2000 Jahre Geschichte und dennoch steht alles mit allem in einem Kontext. Zum Inhalt des Vortrages: Der Römische Wachtposten 10/30 im ehemaligen Wildschweingehege ist einer der am besten erforschten Wachtposten der Limeslinie 10, Odenwaldlimes, und dennoch kennt kaum einer seine Geheimnisse. Die Route entlang der Geheimnisvollen Orte führt weiter zu einem mittelalterlichen Steinhauerplatz, an dem die berühmten Odenwälder Trapezsarkophage geschaffen wurden. Ein sehr alter Lagestein entpuppt sich als einer der ersten Grenzsteine der Abtei Amorbach. Mit Blick auf die spätere Geschichte der Abtei Amorbach wird ein Exkurs in die Zeit des Fürstentums Leiningen gemacht und Schloss Waldleiningen besucht. Und dann ist da noch dieser See mitten im Wald, der zu den Drei Seen gehört und der einmal mehr auf ein herausragendes literarisches Epos der mittelhochdeutschen Literatur verweist. Ort: Stadtmuseum Michelstadt, Einhardspforte 3 Referentin: Antje Vollmer Veranstalter: Kulturamt Michelstadt Teilnahmegebühr: 3 Euro Anmeldung: anmeldung@michelstadt.de oder 06061-74620

    Geheimnisvolle Orte