Veranstaltungskalender

  • Weinbrunnenfest

    Am ersten Oktoberwochenende fließt in Michelstadt wieder der Wein – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Weinbrunnenfest verwandelt die historische Altstadt rund um das berühmte Rathaus in einen stimmungsvollen Treffpunkt für Genießer, Weinliebhaber und alle, die das besondere Flair Michelstadts erleben möchten. Ein ganz besonderes Highlight sind die Weinbrunnen: An mehreren Brunnen in der Altstadt wird statt Wasser Wein ausgeschenkt. Umgeben von den historischen Fachwerkhäusern lädt das Fest dazu ein, regionale Weine in geselliger Atmosphäre zu genießen und den Herbst von seiner schönsten Seite zu erleben. Auch kulinarisch hat das Weinbrunnenfest viel zu bieten. Der französische Gourmetmarkt der Groupe Bleu Blanc Rouge bringt französisches Savoir-vivre nach Michelstadt. Die Händler aus Frankreich verwöhnen ihre Gäste mit Käse, Wurst, frischen Backwaren, Oliven, Nüssen, Crêpes, Flammkuchen und vielen weiteren Spezialitäten. Für die passende Stimmung sorgen Livemusik und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Ein Höhepunkt ist die traditionelle Kerwe-Redd, die im Rahmen der Michelstädter Kirchweih für beste Unterhaltung und gelebtes Brauchtum sorgt. Am Sonntag lädt außerdem der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum entspannten Einkaufsbummel durch die Altstadt ein. Die Michelstädter Geschäfte freuen sich mit persönlicher Beratung, attraktiven Angeboten und herzlicher Gastfreundschaft auf ihre Besucher. Auch die Kainsbacher Mühle öffnet an diesem Tag ihre Türen. Das Weinbrunnenfest vereint Wein, Kulinarik, Musik, Tradition und Gastlichkeit in einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands. Ob bei einem Glas Wein an den Brunnen, beim Genießen französischer Spezialitäten oder beim Bummeln durch die historische Altstadt – hier erleben Sie ein herbstliches Fest voller Lebensfreude und besonderer Momente. Wir freuen uns darauf, Sie beim Weinbrunnenfest in Michelstadt begrüßen zu dürfen! Termin: Erstes Oktoberwochenende Ort: Historische Altstadt Michelstadt Weinbrunnen an mehreren Standorten Französischer Gourmetmarkt Livemusik & Kerwe-Redd Verkaufsoffener Sonntag (13–18 Uhr) Kainsbacher Mühle geöffnet Stadtmuseum geöffnet Modelleisenbahn geöffnet

    Weinbrunnenfest mit französischem Gourmetmarkt
  • Brunnenführung

    Die Brunnenführung zum Weinbrunnenfest lädt zu einem besonderen Spaziergang durch die Altstadt ein. Gemeinsam mit unserer Gästeführerin entdecken die Teilnehmer die festlich geschmückten Brunnen, die von örtlichen Vereinen liebevoll bewirtschaftet werden. Auf dem Weg durch die historischen Gassen gibt es spannende Geschichten über die Stadt und ihre traditionsreichen Brunnen zu hören. Eine kurzweilige und unterhaltsame Führung, die das Weinbrunnenfest auf besondere Weise erlebbar macht. Dauer: ca. 2 Stunden Kosten: 25 Euro pro Person Inklusive: Einem Weinprobiergläschen, 6 Weinpröbchen und einem Snacktelle an den sechs Brunnen.  Anmeldung: Gästeinformation Michelstadt: 06061-74610 und touristik@michelstadt.de  

    Führung am Weinbrunnenfest
  • Auf den Spuren des Michelstädter Scharfrichters

    Reisen Sie zurück in die Vergangenheit und begleiten Sie das Weib des Scharfrichters zu mystischen Plätzen unserer wundervollen, historischen Altstadt. Kaum zu glauben, was hier damals stattgefunden hat. Erfahren Sie Spannendes über die Anwendung des mittelalterlichen Rechts und über die geheimnisvollen Lebensumstände des „unehrlichen“ Berufsstandes des Scharfrichters Nord. Vor historischer Kulisse werden Alltag, berufliches Umfeld und soziale Stellung lebendig. Aber Obacht – nicht dass die Schandgeige und das Richtschwert noch bei Ihnen Verwendung finden! Dauer: ca. 1,5 Stunden Kosten: 7 Euro pro Person Anmeldung: touristik@michelstadt.de oder telefonisch: 06061-74610

    Die Frau des Scharfrichters
  • Vorwärts in die Vergangenheit. Wie Michelstadt die eigene Geschichte für sich entdeckte

    Vortrag von Dr. Hendrik Pletz Michelstadt ist eine alte Stadt. Das sieht man auf einem Spaziergang durch die Altstadt auf den ersten Blick. Insbesondere für den Weihnachtsmarkt ist diese nicht als Kulisse wegzudenken. Und tatsächlich: Die Altstadt kann auch als ein Bühnenbild verstanden werden, als etwas, das seit den 1950er-Jahren bewusst gestaltet wurde. Mal verklärend nostalgisch, mal eigenwillig modernistisch und auch mal am Rande historischer Korrektheit. Hendrik Pletz schaut als Rheinländer aus der Wetterau auf eine Stadt, deren Geschichte nicht einfach gradlinig vom Mittelalter in die Gegenwart zu laufen scheint. Vielmehr begann sie in der Nachkriegszeit regelrecht Schleifen zu schlagen – ihre eigene Geschichte entdeckend und für ihre Zwecke neu interpretierend. Der Vortrag bildet eine lockere Collage verschiedener Kapitel dieses historischen Ringens um die Frage „Was ist eigentlich Michelstadt?“. Eintritt: 3 Euro Anmeldung: Kulturamt Michelstadt: anmeldung@michelstadt.de oder 06061 74620

    Der Burggraben mit Blick auf den Diebsturm vor seiner Sanierung.
  • Einhardsbasilika 827 – Schicksalstage eines Kirchenbaus

    Vortrag von Antje Vollmer Schicksalstage eines Kirchenbaus – warum verließ Einhard Michelstadt? Einhard hatte Michelstadt von Ludwig dem Frommen erhalten. Sein Lebensmittelpunkt war jedoch keineswegs in Michelstadt. Er lebte und arbeitete nach wie vor in Aachen, in Gent, in Saint Wandrille – da, wo der Kaiser in brauchte und wo er als Laienabt seine Abteien leitete. Trotzdem ließ er in Michelstadt Steinbach eine Basilika mitsamt einer Klosteranlage bauen. Hier wollte er seinen Lebensabend verbringen, sein Tusculum erbauen. Doch dann kam alles anders. Die Reliquien, die sein Sekretär Ratleik für ihn von Rom nach Steinbach brachte, waren keineswegs „Katalogware“. Ratleik brachte die sterblichen Überreste von Marcellinus und Petrus nach Steinbach. Diese waren Kanonheilige, die im Hochgebet der Heiligen Messe genannt werden. Jeder Katholik, der je einer Heiligen Messe beigewohnt hatte, kanntediese beiden Heiligen. Der Pilgerstrom zu den beiden Heilgen stellte Einhard vor ein Problem, dass er in Michelstadt nicht lösen konnte. Die weitreichende Entscheidung fiel schnell. Einhard würde Michelstadt mitsamt den beiden Heiligen verlassen. Sein neuer Lebensmittelpunkt würde Ober-Mulinheim sein. Michelstadt stürzte nun zurück in die historische Belanglosigkeit, aus der Einhard es für einen Moment herausgeholt hatte. Diese Ereignisse und das Schicksal der Einhardsbasilika wird Antje Vollmer in ihrem Vortrag vorstellen. Eintritt: 3 Euro Anmeldung: Kulturamt Michelstadt: anmeldung@michelstadt.de oder 06061 74620

    Einhardsbasilika