Vielbrunn: Wohnen am Odenwaldlimes

Ausblick Vielbrunn
Ausblick Vielbrunn
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Auf dem Höhenrücken des Odenwaldes, unmittelbar am benachbarten Bayern, liegt Vielbrunn mit ca. 1.300 Einwohnern direkt am Odenwaldlimes. Die Gemarkung besteht aus 77 Prozent Wald, was den Erholungscharakter und die Lebensqualität als Wohnort aufzeigt.

Infrastruktur

Auf kurzen Wegen erreicht man über die Landesstraßen nach etwa acht Kilometern (elf Fahrminuten) die Kurstadt Bad König, nach 13 Kilometern (14 Minuten) Erbach und Michelstadt sowie nach 17 Kilometern (21 Minuten) das bayerische Miltenberg.

Auf der Schnellstraße nach Aschaffenburg ist man schon in weniger als zehn Minuten. Zudem frequentieren täglich zahlreiche Busse im ÖPNV. Der eigene Charakter Vielbrunns ergibt sich jedoch nicht nur aus der Lage und Topografie zum Maintal.

Vielbrunn besticht als Stadtteil der größten Stadt im Odenwaldkreis durch eine sehr gut ausgestattete Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Grundschule, Fremdenverkehrsangeboten, beheiztem Freibad, zwei Golfplätzen in unmittelbarer Nähe, Spielplatz, Feriendorf und Limeshalle, Handwerksbetrieben und einer Bücherei.

Viele Freizeitangebote

Das aktive Ortsleben zeigt sich auch in mehreren Fördervereinen, dem Vereinsring sowie dem Heimat- und Touristikverein.

Mit insgesamt 20 Vereinen besteht neben Musik- und Sportmöglichkeiten ein vielfältiges Freizeitangebot. Mit dem Limesturm konnte in den vergangenen Jahren ein Symbol geschaffen werden, das Vielbrunn im Jahr 2012 zum 1.000-jährigen Bestehen führte. Die Limeshalle, die 2025 ihr 50-jähriges Bestehen feierte, ist ein wichtiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Hier finden regelmäßig lokale Feste, kulturelle Events und Vereinsaktivitäten statt. 

In und um Vielbrunn laden verschieden Wanderwege zum Entdecken der Umgebung ein. In nur rund 2,5 Kilometer Entfernung vom Ortskern entfernt liegt das historische Kastell Hainhaus. Im Wald auf dem Ostwall des ehemaligen römischen Numeruskastells sind auch die "Römersessel" zu finden - sechs aus massivem Sandstein gehauene Sessel. Entgegen ihrem Namen sind die Sessel nicht aus der Römerzeit. Sie wurden barock im 18. Jahrhundert gefertigt und erstmals 1736 schriftlich als Überbleibsel von Bänken und einem Tisch eines alten Gerichts erwähnt - ein Ausflug zu diesem geschichtsträchtigen Ort lohnt sich.